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Rückblick DM Aktive 2024

Rückblick DM Aktive 2024

DM Aktive 2024

Vom 25. Mai bis 1. Juni 2024 fand die Deutsche Meisterschaft der Aktiven in der City Bowling Hasenheide statt. Auch in diesem Jahr hatten sich wieder einige Düsseldorfer bei den Landesmeisterschaften für die Wettbewerbe im Einzel, Doppel und Mixed qualifiziert und durften in Berlin an den Start gehen.

Mixed

Den Anfang machte das Mixed, aus Düsseldorfer Sicht traten dabei folgende Teams an:

  • Kerstin Grabovac (Radschläger) mit Marcel Sass (Lok Stockum)
  • Lea Degenhard (Radschläger) mit Michael Grabovac (Lok)
  • Isabell Schymanski (BSV Dortmund) mit Patrick Hehnen (Lok) 

Die Vorrunde bestand dabei aus zwei 6er-Serien auf Broadway wonach sich die besten beiden Mixed direkt für das Halbfinale und die Plätze 3-6 für das Viertelfinale qualifizierten. 

Nach der ersten Serie lagen alle drei Mixed noch in Schlagdistanz, besonders Kerstin und Marcel konnten mit 2463 Pins noch auf Platz 6 und das Viertelfinale schielen. Leider gelang keinem der drei Teams eine überragende zweite Serie, die bei durchweg starken Leistungen des weiteren Feldes für ein Weiterkommen nötig gewesen wären. Am Ende fehlten Kerstin und Marcel mit insgesamt 4976 (207 Schnitt) nur 138 Pins auf Platz 6, am Ende reichte es zu einem guten 14. Platz. 
Auch die anderen beiden Mixed schlugen sich wacker, Lea und Michael (203 Schnitt) erreichten Platz 18, direkt vor Isabell und Patrick (200 Schnitt), bei einem Feld von 51 Mixed aus den besten Bowler Deutschland eine beachtliche Teamleistung.

Doppel Damen

Im Doppelwettbewerb der Damen gingen zwei Teams der Düsseldorfer Radschläger an den Start, Lea Degenhardt und Kerstin Grabovac sowie Christin Thiel und Jenny Hollack. Nach der ersten Serie lagen Lea und Kerstin sehr aussichtsreich auf Platz 4, Christin und Jenny fand sich nach durchwachsenem Start auf Platz 29 wieder. Beide Teams konnten sich in der zweiten Serie steigern, Christin und Jenny auf einen soliden 25. Platz von 48 Doppeln und Lea/Kerstin mit insgesamt 198 Schnitt sogar auf den dritten Platz, was die Qualifikation für das Viertelfinale bedeutete.

Dort traten Lea und Kerstin im Baker-Modus (Bo3) gegen Laub/Kühn (Regensburg/München) an. Im ersten Spiel unterlagen sie deutlich mit 187:234 Pins, konnten sich aber im zweiten Spiel mit 209:137 zurückkämpfen. Das entscheidende dritte Spiel konnten sie sich mit 188 zu 153 den Einzug ins Halbfinale erkämpfen.

Im Halbfinale ging es gegen das Doppel Ribguth/de Rooij (Niedersachsen), leider konnten Lea und Kerstin dort nicht mehr an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen und verloren klar mit 0:2 (169:194 | 146:193). Trotzdem konnten sich die beiden damit bereits über die Bronzemedaille freuen, da der dritte Platz in allen Wettbewerben nicht ausgespielt wurde.

Doppel Herren

Auch im Doppelwettbewerb der Herren waren die Düsseldorfer gut vertreten. Maxi Fühner und Marcel Sass sowie Stefan Nguyen und Michael Grabovac traten für Lokomotive Stockum an. Außerdem vertreten war Patrick Hehnen (ebenfalls Lok) mit seinem Doppelpartner Björn Kücklick (Recklinghausen). Maxi und Marcel zeigten eine beeindruckende Vorrunde und erreichten mit 5032 Pins (Schnitt von 209) den 3. Platz, was ihnen den Einzug ins Viertelfinale sicherte. Dicht gefolgt wurden die beiden von Stefan und Michael, die es mit 5013 (208 Schnitt) auf dem vierten Platz ebenfalls ins Viertelfinale schafften. Allein Patrick musste nach der Vorrunde der Segel streichen, gemeinsam mit Björn erreichte er mit 196 Schnitt einen guten Platz 17.

Im Viertelfinale trafen Maxi und Marcel auf das Team Kraft/Friesch aus Waiblingen. Das erste Spiel mussten die Beiden denkbar knapp mit 225:237 Pins abgeben, gewannen dann aber deutlich mit 224 zu 168 Pins das zweite Spiel. Im entscheidenden dritten Spiel konnten sie sich mit 202:154 souverän den Einzug ins Halbfinale sichern, die Bronzemedaille war damit bereits sicher.

Im zweiten Viertelfinale setzten sich Stefan und Michael zwar mit 2:0 gegen Garbotz/Büchner (Sachsen) durch, allerdings waren beide Spiele extrem knapp. Zunächst konnten sie sich mit 200 zu 190 durchsetzen und im zweiten Spiel noch knapper mit 202:197.

Im Halbfinale bekamen es Stefan und Michael mit dem überragenden Doppel der Vorrunde Janßen/de Ruiter aus Niedersachsen zu tun. Das erste Spiel ging dabei leider klar mit 151:216 Pins verloren. Das zweite Spiel konnte etwas knapper gestaltet werden, allerdings setzten sich wiederum die Niedersachsen mit 195 zu 174 durch und zogen ins Finale ein, Stefan und Michael konnten sich aber wie zuvor die Damen mit der Bronzemedaille trösten.

Zeitgleich traten Maxi und Marcel gegen Drevenstedt/Tangermann (Premnitz) an und mussten sich in einem ersten Spiel auf höchstem Niveau zunächst knapp mit 238:247 geschlagen geben. Danach gelang allerdings mit 199 zu 169 der verdiente Ausgleich und die Entscheidung über den Finaleinzug musste im entscheidenden dritten Spiel fallen. Auch dort konnten sich die beiden mit 209 zu 179 durchsetzen und erreichten so das Finale um die Deutsche Meisterschaft.

Dort trafen sie wie Stefan/Michael zuvor auf die starken Niedersachsen und wie im Halbfinale zuvor mussten sich Maxi/Marcel im ersten Spiel extrem knapp mit 238:245 geschlagen geben. Im zweiten Spiel wurde die Spannung ins Extrem getrieben, nach 10 Frames stand es 190 zu 190, die Entscheidung musste im Rolloff fallen. Dort konnten sich die Beiden nervenstark mit 60:28 das zweite Spiel sichern und die Entscheidung wurde ins dritte Spiel vertagt. Im Entscheidungsspiel kam dann leider keine Spannung mehr auf, Maxi und Marcel mussten sich deutlich mit 114:227 Pins geschlagen geben, dürfen sich aber völlig verdient Deutscher Vizemeister nennen.

Einzel 

Bei den Damen trat wiederum Christin Thiel (Radschläger) an. Sie zeigte in der ersten Vorrunde eine solide Leistung und lag nach der ersten Serie auf einem guten 18. Platz. In der zweiten Serie musste Christin leider etwas federn lassen und verpasste knapp um 19 Pins auf dem 26. Platz den Einzug in die Zwischenrunde der besten 24. 

Marcel Sass vertrat Düsseldorf im Einzelwettbewerb der Herren. Mit einem starken Auftritt in der Vorrunde, erzielte er einen Schnitt von 217 und erreichte damit den 4. Platz. Im Viertelfinale traf er auf Maris Materne aus Duisburg. Das erste Spiel verlor Marcel knapp mit 203:213, und auch im zweiten Spiel musste er sich mit 207:225 geschlagen geben. Damit konnte Marcel seine bärenstarke Leistung in allen drei Wettbewerben leider nicht mit einer weiteren Medaille im Einzel krönen.

Insgesamt verlief die Deutsche Meisterschaft der Aktiven aus BVD-Sicht mit 2 Bronze- und einer Silbermedaille im Doppel außergewöhnlich gut, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten großartige Leistungen und wir gratulieren allen - besonders natürlich den Medaillengewinnern - zu diesen Leistungen

 

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