Aktuelles

v.l.n.r. Stefan Nguyen, Andy Bandus, Michael Grabovac, Maxi Fühner, Patrick Hehnen, Lee Cocker, Marcel Sass

Bundesliga Finale 2023/24

Am 29. Juni fand das Finale der Bundesliga-Saison 2023/24 in der Felix Bowling Ludwigshafen statt, wobei die Finalspiele um die Deutsche Meisterschaft der Damen und Herren, sowie die Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga ausgetragen wurden.

Vom BVD waren einerseits die Damen der Radschläger Düsseldorf aktiv, die sich als zweitplatziertes Team der Division 1 für das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert hatten. Dazu kamen die Herren von Lokomotive Stockum, die sich als Sieger der Division 2 der 2. Bundesliga für die Aufstiegsspiele in die höchste deutsche Spielklasse qualifizieren konnten.

Damen

Unsere Damen bekamen es im Halbfinale zunächst mit der Mannschaft des BC FTG Frankfurt zu tun, die die reguläre Saison in der anderen Division der 1. Bundesliga Damen auf dem ersten Platz abschließen konnten. 

Begonnen wurden die Halbfinals bei den Damen mit 2 Spielen im Baker-System, für die jeweils 2 Punkte vergeben wurden. Das erste Spiel ging dabei mit 221:202 Pins an die Radschläger, die sich im zweiten Spiel aber deutlich mit 155:221 geschlagen geben mussten. Somit ging es mit 2:2 Punkten in den zweiten Block.

Dort standen 3 Spiele im 4er-Team an, bei denen das höhere Teamergebnis mit 3 Punkten und jedes Einzelduell mit einem Punkt belohnt wurde. Im ersten Spiel musste man sich mit 755:806 geschlagen geben und auch drei der vier Einzel gingen leider verloren, einzig Kerstin Grabovac konnte sich mit 181:171 Pins durchsetzen, womit es mit einem 3:8 Rückstand in das nächste Spiel ging. 

Dort wiederholte sich das Ergebnis, wieder gingen sowohl das Teamergebnis mit 808:686 Pins als auch drei der vier Einzel an die Frankfurterinnen und es stand 4:13 Punkte. Da in den restlichen Spielen nur noch 11 Punkte zu vergeben waren, standen unsere Damen damit vor dem dritten und letzten bereits mit dem Rücken zur Wand. 

Das dritte Teamspiel konnte wieder etwas enger gestaltet werden, trotzdem reichte es nur zu zwei gewonnenen Einzelduellen, im Team hieß es wieder 795:728 für den BC FTG Frankfurt. Damit war das Halbfinale mit 18:6 Punkten bereits vor den abschließenden beiden Bakerspielen zu Gunsten der Frankfurterinnen entschieden, diese wurden folgerichtig nicht mehr ausgetragen. 

Spiel um Platz 3

Somit stand das Spiel um Platz 3 gegen die Damen der Lucky Striker Regensburg an, die das andere Halbfinale gegen Berlin ebenso deutlich verloren hatten.

Auch in diesem Match stand es nach den beiden initialen Bakerspielen 2:2, dabei ging das erste denkbar knapp mit 147:145 Pins an die Radschläger, das zweite ging deutlich mit 148:206 Pins verloren.

Leider wiederholten sich in den Teamspielen die Ereignisse ebenso, das erste Spiel ging 686:720, das zweite mit 717:770 Pins verloren. In beiden Spielen konnte wie gegen Frankfurt nur jeweils ein Einzelduell gewonnen werden und es stand wiederum zu diesem Zeitpunkt 4:13.

Die Regensburgerinnen ließen genau wie Frankfurt ein Comeback nicht zu und gewannen auch das letzte und entscheidende Teamspiel mit 786:657 und damit das Spiel um Platz 3 mit 19:5 Punkten.

Für unsere Damen blieb damit nur der undankbare vierte Platz, da sie bedauerlicherweise nicht an die starken Leistungen aus der bisherigen Saison anknüpfen konnten. Trotzdem bleibt das Saisonfazit positiv, in einer starken Division gelang mit der Qualifikation zum Bundesliga-Finale ein großer Erfolg, auch wenn dieser nicht mit einer Medaille gekrönt werden konnte.

Herren

Zeitgleich traten die Herren von Lokomotive Stockum gegen die Sieger der anderen beiden Divisionen der 2. Bundesliga an, die Teams von Strikee´s Bremen und Blau Weiss 84 Stuttgart. Zu vergeben waren zwei Aufstiegsplätze zur 1. Bundesliga, dazu traten die drei Mannschaften in einem für das direkte Duell dreier Mannschaften angepassten Bundesliga Modus an.

Zu Beginn standen drei Bakerspiele auf dem Programm, das beste Team erhielt dabei 4 Punkte, das zweitbeste immer noch 2 Punkte und das pinschlechteste Team ging leer aus. 

Im ersten Spiel beschleunigte die Lok direkt auf Hochtouren, ließ den anderen beiden Teams mit 252 Pins keine Chance und holte die ersten 4 Punkte, die Stuttgarter sicherten sich mit 161:160 Pins denkbar knapp die übrigen 2 Punkte. Dieses Ergebnis sollte sich auch im zweiten Baker wiederholen, diesmal mit 214 zu 185 zu 159 Pins. Im dritten und vorerst letzten Bakerspiel konnten sich die Stuttgarter nochmal steigern, erzielten mit 208 Pins ihr bestes Ergebnis, womit sie die 171 Pins der Bremer wiederum schlagen konnten, doch auch dieses Spiel gewannen die Stockumer mit 224 Pins.
Damit waren die Rollen nach dem Baker klar verteilt, Stockum mit 12 Punkten vor Stuttgart mit 6 und Bremen noch ohne Punkte.

Als nächsten standen fünf Spiele auf dem Programm, in denen sich die Teams in zwei Doppel und ein Einzel aufteilten. In den Doppeln ging es dabei wieder um 4 Punkte für den Sieger und 2 Punkte für Platz 2, im Einzel um 2 Punkte für den Sieg und einen Punkt für das zweitbeste Ergebnis, wobei im Einzel zwei Spiele gespielt wurden, die einzeln gewertet wurden.

Auch im ersten dieser Spiele hatte die Lok keine Bremse, holte 10 der möglichen 12 Punkte, konnten damit den Vorsprung auf Stuttgart ausbauen, die die restlichen 8 Punkte einsammelten, die Bremer kamen weiterhin nicht ins Spiel und blieben punktlos.
Im nächsten Spiel wurde es ausgeglichener, denn alle Mannschaften konnten sich 6 Punkte erspielen, der Zwischenstand zu diesem Zeitpunkt damit 28 zu 20 zu 6 Punkte.
Im folgenden Spiel begann der Motor etwas zu stottern und es konnte nur ein Punkt erkämpft werden. Die Stuttgarter nutzten die Gelegenheit, mit ihrerseits 9 Punkten gleich aufzuziehen und auch die Bremer konnten den Rückstand mit 8 Punkten verringern.
Dieser Trend setzte sich im siebten Spiel leider fort, auch hier konnten nur 2 Punkte errungen werden, wohingegen sich Stuttgart mit 6 Punkten die Führung sichern und Bremen durch 10 Punkte wieder deutlich verringern und in Schlagdistanz kommen konnten.
Im achten und damit letzten Durchgang im Doppel/Einzel Modus fing sich die Lok wieder etwas und konnte solide 6 Punkte erzielen. Die Stuttgarter bauten den Vorsprung mit ihrerseits 8 Punkten noch etwas weiter aus und Bremen musste mit 4 Punkten wieder ein wenig Federn lassen.

Vor den entscheidenden drei Bakerspielen war die Situation damit wie folgt: Stuttgart in Führung mit 43 Punkten, dahinter die Lok mit 35 und Bremen mit 28 Punkten. Bei noch maximal 12 zu vergebenen Punkten war Stuttgart damit bereits sicher in die 1. Bundesliga aufgestiegen und der zweite Aufstiegsplatz musste zwischen der Lok und Bremen entschieden werden.
Dieser konnte sich auch nervenschonend direkt im ersten Spiel mit starken 242 Pins errungen werden, da die Stuttgarter trotz erfolgtem Aufstieg mit 198 Pins die Bremer (171) auf den dritten Platz verwiesen. 

Damit war der Vorsprung wieder auf 11 Punkte angewachsen und bei nur noch 8 zu vergebenen Punkten nicht mehr aufzuholen. 
Durch zwei weitere Siege in den letzten beiden Bakern konnte auch Stuttgart noch abgefangen und somit der erste Platz und der Aufstieg in die 1. Bundesliga zur Saison 2024/2025 gefeiert werden.

Doppelerfolg beim Landespokal 2024

WBU-Vereinspokal 2024

Am 23.06.2024 fand der WBU-Vereinspokal in Mönchengladbach-Rheydt statt. Am Start waren 4 Damen- und 13 Herrenteams, darunter natürlich auch je ein Team des BV Düsseldorf. Die Sieger wurden in Spielen in 5er-Teams ermittelt; entscheidend war die Gesamtpinzahl.

Damen

Unser Damenteam startete - im leider sehr überschaubaren Teilnehmerfeld - sehr erfolgreich mit 989 Pins im ersten Spiel, hatten damit allerdings nur ganze 2 Pins Vorsprung auf das Team der BSG Vest Recklinghausen. 
Trotz etwas geringeren 937 Pins konnte der Vorsprung nach dem zweiten Spiel auf exakt 100 Pins ausgebaut werden, die Damen der Strikers Köln waren zu diesem Zeitpunkt mit etwa 150 Pins Rückstand auf Platz 3 ebenfalls noch in Schlagdistanz. 
Vor der Pause wurde die Führung dank überragender 1032 Pins (206 Schnitt) nochmals ausgebaut auf 164 Pins vor Recklinghausen, die Teams aus Köln und Rheydt waren zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlagen.


Nach der Pause hatten alle Teams Probleme wieder zu ihrem Spiel zu finden und so reichten 888 Pins im vierten Spiel, um den Vorsprung auf beruhigende 230 Pins anwachsen zu lassen. 
Ohne sich darauf auszuruhen, ließen unsere Damen im fünften und letzten Spiel mit 1036 Pins das beste Spiel des Tages folgen und sicherten somit verdient mit 4882 Pins (195 Schnitt) vor Recklinghausen (4539) und Köln 4281 den Landespokal 2024 und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Herren

Unsere Herren starteten etwas verhalten in das erste Spiel - gerade Stefan musste durch eine angedrohte frühe Auswechslung motiviert werden - waren aber mit 1016 Pins auf Platz 4 trotzdem in guter Position. 
Im zweiten Spiel gelang mit 1091 Pins das beste Spiel in diesem Durchgang, und so konnte man sich auf Platz 2 und auf 55 Pins heran an die führende Mannschaft aus Rheydt schieben. Da ansonsten keine Mannschaft über beide Spiele überzeugen konnte, kristallisierte sich an dieser Stelle bereits ein Zweikampf um den Titel heraus.
Im dritten Spiel konnten die Rheydter ihren Heimvorteil weiter ausnutzen und erzielten herausragende 1155 Pins (231 Schnitt). Es galt den Rückstand in Grenzen zu halten, was mit 1031 auch gelang und so ging es mit einem Rückstand von 170 Pins in die Pause.

Nach der Pause zeigten die Rheydter dann mit 867 Pins ungewohnte Schwächen, was unser Team mit ihrerseits hervorragenden 1120 Pins ausnutzte und so den nicht unerheblichen Rückstand nicht nur aufholen, sondern in 75 Holz Vorsprung umwandeln konnte.
So leicht wollte sich Rheydt allerdings nicht geschlagen geben und stellte unsere Herrenmannschaft mit 1091 Pins im letzten und entscheidenden Spiel noch vor eine größere Aufgabe. Nervenstark konnte diese mit 1057 Pins bewältigt und so auch der zweite Titel des Tages gefeiert werden.
Am Ende gewannen wir den Landespokal der Herren mit 5315 Pins (213 Schnitt) knapp vor Rheydt (5274). Den dritten Platz konnte sich der 1. BC Duisburg mit 4937 Pins sichern.

Die beiden Sieger werden unseren Verein damit bei der Deutschen Meisterschaft für Ländermannschaften am 17./18. August 2024 in Hamburg vertreten, wir wünschen den Mannschaften viel Glück und gut Holz.

Unter diesem Link findet Ihr den Bericht der WBU sowie die vollständigen Ergebnisse.

Rückblick DM Aktive 2024

DM Aktive 2024

Vom 25. Mai bis 1. Juni 2024 fand die Deutsche Meisterschaft der Aktiven in der City Bowling Hasenheide statt. Auch in diesem Jahr hatten sich wieder einige Düsseldorfer bei den Landesmeisterschaften für die Wettbewerbe im Einzel, Doppel und Mixed qualifiziert und durften in Berlin an den Start gehen.

Mixed

Den Anfang machte das Mixed, aus Düsseldorfer Sicht traten dabei folgende Teams an:

  • Kerstin Grabovac (Radschläger) mit Marcel Sass (Lok Stockum)
  • Lea Degenhard (Radschläger) mit Michael Grabovac (Lok)
  • Isabell Schymanski (BSV Dortmund) mit Patrick Hehnen (Lok) 

Die Vorrunde bestand dabei aus zwei 6er-Serien auf Broadway wonach sich die besten beiden Mixed direkt für das Halbfinale und die Plätze 3-6 für das Viertelfinale qualifizierten. 

Nach der ersten Serie lagen alle drei Mixed noch in Schlagdistanz, besonders Kerstin und Marcel konnten mit 2463 Pins noch auf Platz 6 und das Viertelfinale schielen. Leider gelang keinem der drei Teams eine überragende zweite Serie, die bei durchweg starken Leistungen des weiteren Feldes für ein Weiterkommen nötig gewesen wären. Am Ende fehlten Kerstin und Marcel mit insgesamt 4976 (207 Schnitt) nur 138 Pins auf Platz 6, am Ende reichte es zu einem guten 14. Platz. 
Auch die anderen beiden Mixed schlugen sich wacker, Lea und Michael (203 Schnitt) erreichten Platz 18, direkt vor Isabell und Patrick (200 Schnitt), bei einem Feld von 51 Mixed aus den besten Bowler Deutschland eine beachtliche Teamleistung.

Doppel Damen

Im Doppelwettbewerb der Damen gingen zwei Teams der Düsseldorfer Radschläger an den Start, Lea Degenhardt und Kerstin Grabovac sowie Christin Thiel und Jenny Hollack. Nach der ersten Serie lagen Lea und Kerstin sehr aussichtsreich auf Platz 4, Christin und Jenny fand sich nach durchwachsenem Start auf Platz 29 wieder. Beide Teams konnten sich in der zweiten Serie steigern, Christin und Jenny auf einen soliden 25. Platz von 48 Doppeln und Lea/Kerstin mit insgesamt 198 Schnitt sogar auf den dritten Platz, was die Qualifikation für das Viertelfinale bedeutete.

Dort traten Lea und Kerstin im Baker-Modus (Bo3) gegen Laub/Kühn (Regensburg/München) an. Im ersten Spiel unterlagen sie deutlich mit 187:234 Pins, konnten sich aber im zweiten Spiel mit 209:137 zurückkämpfen. Das entscheidende dritte Spiel konnten sie sich mit 188 zu 153 den Einzug ins Halbfinale erkämpfen.

Im Halbfinale ging es gegen das Doppel Ribguth/de Rooij (Niedersachsen), leider konnten Lea und Kerstin dort nicht mehr an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen und verloren klar mit 0:2 (169:194 | 146:193). Trotzdem konnten sich die beiden damit bereits über die Bronzemedaille freuen, da der dritte Platz in allen Wettbewerben nicht ausgespielt wurde.

Doppel Herren

Auch im Doppelwettbewerb der Herren waren die Düsseldorfer gut vertreten. Maxi Fühner und Marcel Sass sowie Stefan Nguyen und Michael Grabovac traten für Lokomotive Stockum an. Außerdem vertreten war Patrick Hehnen (ebenfalls Lok) mit seinem Doppelpartner Björn Kücklick (Recklinghausen). Maxi und Marcel zeigten eine beeindruckende Vorrunde und erreichten mit 5032 Pins (Schnitt von 209) den 3. Platz, was ihnen den Einzug ins Viertelfinale sicherte. Dicht gefolgt wurden die beiden von Stefan und Michael, die es mit 5013 (208 Schnitt) auf dem vierten Platz ebenfalls ins Viertelfinale schafften. Allein Patrick musste nach der Vorrunde der Segel streichen, gemeinsam mit Björn erreichte er mit 196 Schnitt einen guten Platz 17.

Im Viertelfinale trafen Maxi und Marcel auf das Team Kraft/Friesch aus Waiblingen. Das erste Spiel mussten die Beiden denkbar knapp mit 225:237 Pins abgeben, gewannen dann aber deutlich mit 224 zu 168 Pins das zweite Spiel. Im entscheidenden dritten Spiel konnten sie sich mit 202:154 souverän den Einzug ins Halbfinale sichern, die Bronzemedaille war damit bereits sicher.

Im zweiten Viertelfinale setzten sich Stefan und Michael zwar mit 2:0 gegen Garbotz/Büchner (Sachsen) durch, allerdings waren beide Spiele extrem knapp. Zunächst konnten sie sich mit 200 zu 190 durchsetzen und im zweiten Spiel noch knapper mit 202:197.

Im Halbfinale bekamen es Stefan und Michael mit dem überragenden Doppel der Vorrunde Janßen/de Ruiter aus Niedersachsen zu tun. Das erste Spiel ging dabei leider klar mit 151:216 Pins verloren. Das zweite Spiel konnte etwas knapper gestaltet werden, allerdings setzten sich wiederum die Niedersachsen mit 195 zu 174 durch und zogen ins Finale ein, Stefan und Michael konnten sich aber wie zuvor die Damen mit der Bronzemedaille trösten.

Zeitgleich traten Maxi und Marcel gegen Drevenstedt/Tangermann (Premnitz) an und mussten sich in einem ersten Spiel auf höchstem Niveau zunächst knapp mit 238:247 geschlagen geben. Danach gelang allerdings mit 199 zu 169 der verdiente Ausgleich und die Entscheidung über den Finaleinzug musste im entscheidenden dritten Spiel fallen. Auch dort konnten sich die beiden mit 209 zu 179 durchsetzen und erreichten so das Finale um die Deutsche Meisterschaft.

Dort trafen sie wie Stefan/Michael zuvor auf die starken Niedersachsen und wie im Halbfinale zuvor mussten sich Maxi/Marcel im ersten Spiel extrem knapp mit 238:245 geschlagen geben. Im zweiten Spiel wurde die Spannung ins Extrem getrieben, nach 10 Frames stand es 190 zu 190, die Entscheidung musste im Rolloff fallen. Dort konnten sich die Beiden nervenstark mit 60:28 das zweite Spiel sichern und die Entscheidung wurde ins dritte Spiel vertagt. Im Entscheidungsspiel kam dann leider keine Spannung mehr auf, Maxi und Marcel mussten sich deutlich mit 114:227 Pins geschlagen geben, dürfen sich aber völlig verdient Deutscher Vizemeister nennen.

Einzel 

Bei den Damen trat wiederum Christin Thiel (Radschläger) an. Sie zeigte in der ersten Vorrunde eine solide Leistung und lag nach der ersten Serie auf einem guten 18. Platz. In der zweiten Serie musste Christin leider etwas federn lassen und verpasste knapp um 19 Pins auf dem 26. Platz den Einzug in die Zwischenrunde der besten 24. 

Marcel Sass vertrat Düsseldorf im Einzelwettbewerb der Herren. Mit einem starken Auftritt in der Vorrunde, erzielte er einen Schnitt von 217 und erreichte damit den 4. Platz. Im Viertelfinale traf er auf Maris Materne aus Duisburg. Das erste Spiel verlor Marcel knapp mit 203:213, und auch im zweiten Spiel musste er sich mit 207:225 geschlagen geben. Damit konnte Marcel seine bärenstarke Leistung in allen drei Wettbewerben leider nicht mit einer weiteren Medaille im Einzel krönen.

Insgesamt verlief die Deutsche Meisterschaft der Aktiven aus BVD-Sicht mit 2 Bronze- und einer Silbermedaille im Doppel außergewöhnlich gut, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten großartige Leistungen und wir gratulieren allen - besonders natürlich den Medaillengewinnern - zu diesen Leistungen

 

Siegerehrung DM Jugend B 2024

Goldmedaille im Einzel bei der DM Jugend B

Großer Erfolg bei der Deutschen Meisterschaften Jugend B

Am gestrigen 18. April begann die Deutsche Meisterschaft der B-Jugendlichen in Ludwigshafen, bei der der BV Düsseldorf mit Lukas Wolter einen Teilnehmer des Teams NRW stellt.

Zum Auftakt stand am Donnerstag der Einzelwettbewerb an und Lukas konnte sich mit sehr starken 1307 Pins (217,83 Schnitt) in der ersten Startgruppe direkt an die Spitze setzen. Auch in der zweiten Startgruppe kam niemand mehr an diese Zahl heran, und so konnte sich Lukas über die Goldmedaille und den Deutschen Meistertitel 2024 freuen.

Team NRW sicherte sich zudem in Person von Linus Schäfer den dritten Platz und komplettierte so den sehr gelungenen Auftakt in die Meisterschaft.

Wir gratulieren Lukas zu diesem großartigen Erfolg und drücken weiterhin die Daumen für die weiteren Wettbewerbe.

Am heutigen Freitag steht zunächst der Doppelwettbewerb auf dem Programm, alle Ergebnisse findet ihr auf der DBU-Website unter diesem Link.

Die Finalteilnehmer

Finale Montagsliga 2023


Am 18. September 2023 fand im Bowlingsportzentrum Düsseldorf-Benrath das Finale der Montagsliga 2023 statt. Qualifiziert hatten sich die punktbesten 20 Spielerinnen und Spieler der elf regulären Spieltage, die zunächst nach Setzliste in fünf Vierergruppen zur ersten Finalrunde antraten.

 

In der ersten Finalrunde wurden 3 Spiele absolviert, wonach sich die jeweils Gruppensieger nach Bruttopins für das Finale der besten fünf Spieler qualifizierten. Die Zweitplatzierten spielten parallel dazu die Plätze 6-10 aus, die Gruppendritten mussten sich mit dem geteilten 11. Platzen, die Gruppenvierten mit dem geteilten 16. Platz zufriedengeben. Das Handicap wurde dabei nach Schnitt der Vorrundenspieltage berechnet.

Finalrunde 1

Ergebnisse Finalrunde 1

Besonders spannend machte es dabei Gruppe 3, wo Platz eins und vier gerade einmal 27 Pins auseinanderlagen und sich Norbert Mörschbach nur extrem knapp im letzten Frame gegen Rubens Sankewitz durchsetzen und damit für die Hauptrunde des Finales qualifizieren konnte. 

Aber auch in Gruppe 4 ging es knapp zu und am Ende fehlten Rolf Schmidt nur 10 Pins auf Werner Gromnitza und den Gruppensieg, weshalb er sich mit der Teilnahme an der Trostrunde - nun ja - trösten musste.

Die Gruppenvierten
Die Gruppenvierten
Die Gruppendritten
Die Gruppendritten

Finalrunde 2

In der zweiten Finalrunde spielten die fünf Gruppensieger und Gruppenzweiten jeweils ein weiteres Spiel im Elimination-Modus, wonach sich die besten drei Spieler beider Gruppen für das Stepladder-Finale qualifizierten. Die Hauptrunde fand dabei auf dem Bahnpaar desjenigen statt, der in der Finalrunde 1 die insgesamt höchste Bruttopinzahl erzielt hatte.

Trostrunde

Im Elimination Spiel der Trostrunde setzte sich dabei Rubens Sankewitz mit überragenden 245 Pins netto deutlich durch und erreichte somit direkt das Stepladder-Finale. Dahinter wurde es knapper, aber schlussendlich reichte es für Rolf Schmidt und Pascal Ackermann für die Qualifikation zum ersten Spiel des Stepladder-Finals. Vorbei war das Finale damit an dieser Stelle für Jenni Hollack und Tim Niederau, die einen guten neunten bzw. zehnten Platz belegten.

Im ersten Spiel des Stepladder-Finals konnte Pascal dann das Handicap überwinden und sich mit 180 zu 158 Bruttopins gegen Rolf durchsetzen. Im letzten Spiel der Trostrunde kam es damit zum clubinternen Duell gegen Rubens, das dieser wiederum sehr souverän mit 201 zu 152 gewinnen und damit das kleine Finale völlig verdient für sich entscheiden konnte.

Ergebnisse Trostrunde
Ergebnisse Trostrunde
Siegerehrung Trostrunde
Siegerehrung Trostrunde

 

Hauptrunde

Im Elimination Game der Hauptrunde ließen sich die Teilnehmer auch nicht von einem technisch bedingten Bahnwechsel aus der Ruhe bringen und erzielten standesgemäße Ergebnisse, es waren immerhin 204 Bruttopins für die Qualifikation zum Stepladder-Finale nötig. Die direkte Qualifikation zum Stepladder-Finale wurde sogar nur durch einen Pin entschieden, hier hatte Norbert Mörschbach gegenüber Werner Gromnitza das bessere Ende für sich. Die Plätze vier und fünf gingen mit 180 bzw. 165 Bruttopins an Christian Heunemann und Salomo Pohl.

Werner musste sich dann im ersten Spiel des Stepladder-Finals trotz Handicapvorteil mit 170 zu 206 geschlagen geben, konnte sich aber über einen tollen dritten Platz freuen. 

Im großen Finale ließ Norbert dann keine Zweifel daran aufkommen, wer den Sieg verdient hatte und sicherte sich mit 231 Nettopins hochverdient Platz 1 und damit auch den Hauptpreis des Abends: Einen Roto Grip Winner Solid Bowling Ball.

Ergebnisse Hauptrunde
Ergebnisse Hauptrunde
Siegerehrung Hauptrunde
Siegerehrung Hauptrunde

 

Damit fand die Montagsliga 2023 einen schönen Abschluss, mir als Organisator hat die gesamte Saison sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass die Montagsliga im kommenden Jahr in ähnlicher Form weitergeführt werden kann.

Max Diekhoff